Offen für Bettler und Banker, Christen und Muslime: Die Bahnhofkirche Zürich.

Im Hauptbahnhof Zürich, zwischen Schließfächern eine Etage unter der Halle, findet der aufmerksame Besucher eine Kirche. Ohne Kirchturm oder Glocken, dafür mit einem Raum der Stille, Wegworten am Morgen und Seelsorgern, die sich auf die verschiedensten Anliegen einlassen. Drei- bis fünfhundert Menschen am Tag besuchen die Bahnhofkirche Zürich am Tag – und das seit gut zehn Jahren.

Ende Januar 2012 war ich dort zu Besuch, der Beitrag lief in einer etwas kürzeren Fassung im Februar bei Deutschlandradio Kultur in der Sendung „Religionen“.