Indigene Menschen suchen nach „ihrer“ Theologie

In der Sendung „Religionen“ bei Deutschlandradio Kultur lief am 15. Oktober 2011 ein Beitrag über indigene Theologinnen und Theologen, die eine immer stärkere Stimme entwickeln. Die einen Weg suchen, ihre kulturelle Identität und ihren christlichen Glauben authentisch zu leben, ohne das Gefühl haben zu müssen, eins von beidem unterdrücken zu müssen.

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wortlautleise: Die Geschichten kommen zu Ihnen. 

„Wollen Sie wirklich schon aussteigen?“ sagt der Fahrer der Mitfahrgelegenheit, nachdem ich ihm kurz entschlossen und in beidseitigem Einvernehmen die ganze Fahrt über aus einem neuen Buch vorgelesen habe. „Sie haben mich richtig mit in die Geschichte rein genommen!“ sagt er zum Abschied.

Ich liebe Geschichten. Ich schreibe welche, ich vertone sie, und ich lese sie gerne vor. Eins zu eins oder vor Publikum. Als ausgebildete Radiosprecherin bringe ich nicht nur die Neugier auf gute Texte, sondern auch die passende Stimme mit.

Für Gedichte und Kurzgeschichten beim Lunch, Apéro oder Dinner, für abendfüllende Lesungen vor Publikum oder für das individuelle Geschenk: Im eigenen Wohnzimmer vorgelesen bekommen. Sie können mich als Vorleserin buchen.

Interviews und Moderation

 

Auch mit Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden und der Moderation kultureller Veranstaltungen habe ich Erfahrung. Sprechen Sie mich gerne an.  

 

Lieblingsbeiträge

Kultur in der Vesperkirche

Der Beitrag ist schon etwas älter, aber ich liebe ihn einfach. Die Vesperkirche gibts inzwischen in über 20 Städten in Baden-Württemberg und ist an und für sich schon so ne tolle Sache. Offene Kirchen für Menschen am Rande. Im Winter mehrere Wochen jeden Tag offen, warmes Essen, kostenlose Arztbesuche, ein neuer Haarschnitt und vor allem Gemeinschaft. Bei der Veranstaltungsreihe „Kultur in der Vesperkirche“ mischen sich dann wirklich mal Arm und Reich. Ein Beitrag für Hit-Radio Antenne 1 und andere private Sender in Baden-Württemberg.


Der Experimentalchor für alte Stimmen

Der Künstler und Konzertpädagoge Bernhard König leitet gemeinsam mit patenten Kolleginnen einen Chor, für den die Sängerinnen und Sänger das Mindestalter von 70 erreicht haben müssen. Als ich von dem Projekt durch Zufall erfuhr – online auf der Suche nach etwas völlig anderem – habe ich gleich Lust bekommen, den Chor zu besuchen und bin extra dafür von Basel nach Köln gefahren. Es war beglückend. Der Beitrag lief bei Deutschlandradio Kultur.

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1LIVE Plan B Reportage: Unterwegs im jungen Belgrad

 

Im November 2010 war ich eine Woche in Belgrad, um viele Stimmen von jungen Menschen in der serbischen Hauptstadt „einzusammeln“. Wie leben sie, zehn Jahre nach Ende des Krieges? Wie spiegelt sich ihr Lebensgefühl in der Partykultur wider? Und wie haben sie die Zeit der Nato-Bombardierung auf ihre Stadt erlebt, wie hat sie diese noch so junge Geschichte geprägt?

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Klänge Worte basteln

Es macht schon Spaß, Geräusche, Musik und Klänge miteinander zu kombinieren, daran zu basteln und zu feilen. Gerade beim Zwang zum Kurzhalten hilft die so genannte Atmo, also die druntergelegten Geräusche, dabei, den Zuhörer schneller mit ins Geschehen zu nehmen. Zum Beispiel beim Bericht über eine Minigolfanlage, die Langzeitarbeitslosen neue Perspektiven ermöglicht und Besuchern ein paar schöne Stündchen.

 

Was auch toll war: der Besuch an einer Schule, die sich eine Woche lang in eine Art DDR verwandelt hat, mit Namen Ostralien.

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Erinnerungsarbeit

Im Sinne des memory work setzen wir uns mehrere Wochenenden lang zusammen, er erzählt, ich schreibe auf, frage nach und versuche, dem Ganzen etwas Struktur zu geben. Vergrabene Erinnerungen kommen wieder ans Licht, eine stößt die nächste an. Eine Reise mit literarisch ungewissem Ausgang. Inspiriert vor allem durch die Erfahrung, dass uns nicht nur die eigene, sondern auch die Herkunft der Eltern prägt. Bestätigt und ermuntert durch das Buch „Wir Kinder der Kriegskinder“ (ich) und „Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen.“ (mein Vater).

 

Meine Großtante Anni ist eine der letzen aus unserer Verwandtschaft, die sich noch wirklich an die Zeit in Elbing erinnern kann, wo mein Vater herkommt. Deshalb befrage ich sie dazu, solange noch Zeit ist. Schließlich ist sie schon 91! Aber topfit und unglaublich liebenswürdig.